Eve Eichenberger

Yogatherapeutin, Sexologische Körpertherapeutin

 Turn und Sportlehrerin ETH

Ausbildung   
  • 2019 ISTA Level 1 (CH)                            Sexualität & Spiritualität & Shamanismus

  • 2019 Somatic Experiencing Zürich                      Traumahealing

  • 2019 Dipl. Sexologische Körpertherapeutin

  • 2018 Somatische Sexualberatung Zürich

  • 2018 Quodoushka 1 & 2 - Spirituelle Sexualität

  • 2017 Dipl. Sexological Bodyworker

  • 2017 Das Perlentor, Deutschland. Ausbildung in Intimmassage und Sexualcoaching für Frauen. 

  • 2016 Sexological Bodyworker, Zürich und Berlin

  • 2015 Agama Yoga Thailand​

  • 2014 Dipl.Kraniosakral Therapeutin, Paracelsus Schule Zürich 

  • 2014 Dipl. Yoga Therapeutin,  Agama Yoga Thailand

  • 2013 Insight Meditation Center Wat Rampong, Thailand

  • 2012 Agama Yoga Thailand

  • 2011 Agama Yoga Thailand

  • 2010 Hormon Yoga bei Dinah Rodriguez Schweiz

  • 2010 Krishnamacharia Mandiram Chennai

  • 2009 Osho Meditation Center Puna

  • 2008 Yoga India Mysore

  • 2007 Agama Yoga Rishikesh

  • 2007 Shri Jayakumar Yoga Mysore

  • 2006 Vijay Ashtanga Yoga Dharamsala

  • 2005 Vijay Ashtanga Yoga Goa 

  • 1987 Dipl. Turn-und Sportlehrerin ETH, Zürich

Eve Eichenberger

Als junge Frau habe ich an der ETH Sport studiert. Bewegung und Sport war mein Leben. Reisen, Abenteuer und Sport in der Natur war meine grosse Passion, die mich als Extrem-Kayakfahrerin in den Himalaya und nach Indien geführt hat, wo ich die buddhistische Philosophie und Yoga kennen lernen durfte. Job und Wohnung in Zürich hatte ich bereits aufgegeben und war frei mich für viele Jahre in Asien dem Yoga Studium zu widmen. 


Heute sind Sexualität und Spiritualität meine Lieblingsthemen und diese beiden zusammenzubringen wurde meine Berufung.

 

Es geht mir also um die tiefe Rückverbindung zu sich Selbst. Ich möchte, dass wir wieder lernen den eigenen Körper zu spüren und wahrzunehmen und das Wunder der Empfindungen als solches zu erkennen und wertzuschätzen, anstatt mit der Aufmerksamkeit dauernd im Kopf zu sein in irgendwelchen Fantasien, Sehnsüchten und Zielvorstellungen. 

Mutig und geduldig  können wir wieder lernen entspannt zu sein, gelassen, ruhig und empfänglich hineinzuhorchen in das eigene Innere, in den Körper. Geschehen lassen und voll präsent wahrnehmen was gerade geschieht. In dieser inneren Verbindung finden wir Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstakzeptanz und Selbstliebe. Diese ist der Ursprung aller Liebe, allen Glücks und aller Gesundheit. 

"Quiero hacer con tigo lo che la primavera hace con las flores"  

- Pablo Neruda -

“Ich bin als Kayakfahrerin zu den Flüssen des Himalayas gereist und als Yogini zurück gekehrt”
– MyMONK-Interview 2014 mit Eve Eichenberger
 

Eve Eichenberger, Schweizerin, studierte Sport- und Sprachwissenschaftlerin und ausgebildete Yogalehrerin, veranstaltet unter anderem einwöchige „Yoga & Natur“-Workshops, in denen Yogaübungen und Naturerkundungen zusammentreffen. Dazu dient ihr das „Aktiv Ferien Center Totem Adventure“ im kleinen Dorf Pré St. Didier, eingebettet inmitten der höchsten Gipfel der Alpen. Außerdem liebt Eve das Reisen. Was sie auf Ihren Trips durch die Welt erfahren und gelernt hat, und warum Yoga und Naturerlebnisse zusammengehören, darüber spricht sie im myMONK-Interview.

 

Liebe Eve, herzlichen willkommen bei myMONK – freue mich sehr über und auf das Interview. Wie geht’s Dir in diesem Moment? Und auf was freust Du Dich in den nächsten Wochen besonders?

 

Danke Tim, im Moment geht es mir sehr gut, weil es sonnig und schön ist hier im Aostatal und ich ein warmes Willkommen erlebe mit all den Leuten, die ich nach der Winterpause jetzt wieder sehe.

Ich freue mich sehr auf die Sommerzeit hier im Aktiv Ferien Zentrum, wo wir mit unserem Team zusammen leben, die meiste Zeit draussen in der Natur verbringen, mit Wandern, River Rafting, und ich natürlich mit Yoga. Und besonders freue ich mich auch auf die Abende, an denen wir am Lagerfeuer sitzen, bei einem Glas Wein, die Sommenächte geniessen und es uns gut gehen lassen.

 

Wann und vor allem wo hast Du Yoga für Dich entdeckt?


Yoga habe ich vor über 10 Jahren entdeckt und zwar in Asien auf meinen Reisen nach Nepal und Indien. Ich bin sozusagen als Kayakfahrerin hingereist, angezogen von den grossen und wunderbaren Flüssen des Himalayas, und als Yogini zurück gekehrt.

 

Warst Du schon immer offen für „spirituelle“ Gedanken?

 

Nein, ich bin in einer wissenschaftlich-materiellen Familie aufgewachsen. Bei uns gab es wenig über Gott zu hören und es galt nur das als wirklich, was man sehen, messen und beweisen konnte. Als junges Mädchen, spürte ich eine Leere, ich wusste intuitiv, etwas fehlt, etwas stimmt nicht. Ich wurde zur Rebellin und kämpfte blind gegen jene Welt an. Aber erst viele Jahre später verstand ich die tiefe Ursache für meine Leere und fand mit dem Yoga den Weg in die Fülle und ins Licht.

 

Was bedeutet Yoga heute für Dich?


Heute bedeutet Yoga für mich, innere Ruhe und Frieden. In der Hektik des Alltags, den Stürmen des Lebens, in mich selbst eintauchen und Gott finden.

 

Welche drei Erlebnisse sind Dir aus Deinen Reisen aus Nepal, Tibet und Indien besonders stark in Erinnerung geblieben – und was hast Du aus ihnen gelernt?

 

Ich hatte einen Unfall und war in Indien im Spital für eine Rückenoperation. Ich war allein und hatte Angst. Es ging aber alles gut und ich war gut versorgt. Da habe ich gelernt loszulassen. Lass es geschehen und vertraue dass es gut kommt.

Die Nächte in den Bergen, unter dem unendlichen Sternenhimmel bleiben mir für immer unvergesslich. Es ist die Stille in der Natur, die mein Herz erfüllt und meine Seele nährt.

Meine Reisen nach Asien waren für mich immer auch eine Reise zurück in der Zeit. Von der Zivilisation in die Natur, vom spezialisierten Hightech zur Handarbeit, von Überfülle und Reichtum in die Armut und Einfachkeit. Dabei wurde mir klar, weniger ist mehr. Ich möchte ein einfaches Leben führen, auch wenn ich zurück bin im Westen. Weniger haben und mehr sein.

 

Hängen Natur und spirituelle Bestrebungen wie Yoga zusammen? 


Ja. Wir sind Kinder der Mutter Natur. Wenn wir das verstehen, möchten wir die Natur schützen und verehren. Die Natur ist Gott und wenn wir auf einem Spaziergang die Augen öffnen sehen wir überall um uns Wunder, Schönheit und Zauber.

 

Die Welt erkunden, das ist der Traum vieler Menschen. Oft sind es Ängste, die uns davon abhalten, unseren Rucksack zu packen und zu starten. Was rätst Du zum Beispiel jenen, die Angst davor haben, allein zu reisen?

 

Im Buch „Mut“ erzählt OSHO die Geschichte vom Mann, der eines Abends auf einem Spaziergang vom steilen Weg abstürzt und sich grad noch an einem Strauch festhalten kann bevor er in die Tiefe stürzt. In panischer Angst klammert er sich an den Ästen und an seinem Leben fest. Irgendwann in der Nacht ist seine letzte Kraft aufgebraucht und er kann einfach nicht mehr länger halten, so lässt er endlich los und fällt. Er fällt aber keinen Meter tiefer, da sich gerade unter ihm ein Absatz befindet, den er aber im Dunkeln nicht sehen konnte.

OSHO sagt sei mutig. Wage etwas, du kannst nichts verlieren.

 

Neben den Ängsten ist es häufig das Warten auf den „richtigen Moment“. Wenn dies und jenes passiert ist, denkt man sich ja häufiger, dann mache ich endlich das, worauf ich schon seit Jahren Bock habe. Leider kommt der richtige Moment oft nie oder unnötig spät. Kennst Du einen „Trick“, mit dem uns überwinden und unserem Herzen folgen können?

 

Niemand weiss, wann wir sterben müsssen. Vielleicht übermorgen? Dann wäre es doch besser, wenn ich heute und morgen noch das mache, was ich schon lange wollte.

 

Wie können sich Interessierte am besten an Dich wenden?

 

Am besten über meine beiden Webseiten 
www.yoga-energy.com und www.totemadventure.com.

 

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